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zweipunktnull: Zensursula: Langsam wirds peinlich

  • wolfgang · 7 months ago
    Was ist das für ein trauriges Gestoppsel?
    Die Frau bringt nicht mal 2 Wörter ohne Versprecher raus.
    Also - pfff - da fällt mir echt nix mehr ein.
    Diese sprachliche (und argumentative) Vollkatastrophe darf auf dem Parteitag (ist das so? konnte ich nicht rausfinden) der Grünen eine Rede halten?
    Was nun? Die Linken? Piratenpartei? SPD ist ja schon lange draussen...
  • Casi · 7 months ago
    tja, was das Thema angeht, würde ich ganz klar sagen: Piratenpartei! Andererseits tue ich mich aber schwer damit, eine Partei zu wählen, die nur einen Programmpunkt hat.
  • tk · 7 months ago
    puh...das tut weh^^ naja, die grünen würde ich sowieso nicht wählen. Gibt es eigentlich eine Partei, die gegen die Sperrung ist? Hab das Thema jetzt nicht sooo genau verfolgt^^
  • Casi · 7 months ago
    Die Grünen sind ganz klar gegen die angedachte Sperre - bis auf einzelne verirrte Seelen ;) Naja, und eben auch die Piratenpartei.
  • Ralph Schäfer · 7 months ago
    Das mit dem einen Programmpunkt bei der Piratenpartei sehe ich in dem Fall nicht so eng. Einfach deshalb weil das Thema Bürgerrechte, insbesondere in Zusammenhang mit dem Internet, im Bundestag unterrepräsentiert ist. Alle anderen wichtigen Themen werden ja von den anderen Parteien genügend abgedeckt.
  • Marc · 7 months ago
    Ich überlege auch jeden Tag, ob ich nicht zuviel über diese ganze Scheisse schreibe, die momentan passiert.
    Aber die Antwort ist nein. Wir alle schreiben noch viel zu wenig darüber.
    Schöner Artikel btw. Und das Zitat ist - mal wieder - aus der Kategorie "hoher Blutdruck kostenlos"
  • Wizbee · 7 months ago
    Bezüglich Professor Dr. Christoph Meinel vermute ich folgenden Zusammenhang: Laut seiner Seite http://www.hpi.uni-potsdam.de/personen/professo...
    ist einer seiner Forschungsschwerpunkte das Projekt "Safer Internet" - Schutz vor unerwünschten und anstößigen Inhalten.

    Klingelt es? Ich denke dass so jemand von der breiten Einführung von Zensur und Contentfilterung profitieren würde.

    Ich finde es äußerst bedauerlich, dass dieser Umstand bislang nirgendwo Erwähnung findet. Ich finde, dass Professor Dr. Meinel, wie sagt man vor Gericht? "befangen ist".
  • Erik · 7 months ago
    Prof. Christoph Meinel vergleicht das Internet mit Zeitungen. Das ist interessant, denn anhand dieses Vergleichs könnten ihm (zugegeben das erfordert ein paas Sekunden Reflexion) die Unterschiede beider Medien einleuchten: zumindest wenn es um Straftaten geht, gibt es keinen.

    Nach seiner Argumentationslogik gibt es in unseren Zeitungen nur deshalb so wenig Kinderpornografie weil diese zensiert werden? Nein? Ach was? Die werden gar nicht zensiert?

    Der Punkt ist doch der welche Konsequenzen jemand befürchten muss - und da muss das Fazit lauten dass die Justiz zu wenig tut.
    Wenn das ganze so ein Millionengeschäft wär, wie es derzeit von den Körpertemperatur-IQ Leuten verzapft wird, müssten sich Richter auch mit Verlagen und Zeitungen beschäftigen.

    Wieso kommt keiner auf die Idee Papier zu verbieten, oder aber zumindest alle Papierkäufe an das BKA mitzuteilen? Man kann so widerliche Dinge auf Papier drauf tun. Fingerabdrücke, Propaganda, Kinderpornografie. Vielzuviel Geschwafel. Wir sind auf dem besten Weg zur Stasi 2.0 mit dem Unterschied dass keine Schüsse fallen werden (solange man noch Ausreisen darf...)
  • Nils Hitze · 7 months ago
    Würde Ignoranz Strom erzeugen, könnte man im Moment mit dem Reichstag alle Atomkraftwerke ersetzen.
  • Sambabär · 7 months ago
    Zu deiner Vermutung, ich denke es geht um beides. Um Wahlkampf für die einen und um die Etablierung einer Infrastruktur zur Kontrolle von Netzinhalten für die Anderen. Mit genügend ehrlicher Aufklärungsarbeit wird der Wahlkampf wohl ein Schuss in den Ofen sein.
    Ich war z.B. am Freitag bei einem Vortrag äh, einer Wahlkampfveranstaltung von Bundesinnenminister Schäuble zum Thema "Innere Sicherheit". JEDER der dort anwesenden CDU Wähler, mit dem ich nach der Veranstaltung eine längere Diskussion führte sprach sich zum Schluss in unserem Sinne aus. Es fehlt also nur an Aufklärung denke ich. Selbst Frau von der Layen wirkt falsch Informiert, wenn ich mir z.B. den Brief an Herrn Häussler (spreeblick) durchlese.